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10
Dez

„Grüne“ Weihnachten

10.12.2020

Nein, damit ist nicht die schneelose Natur gemeint, die sich noch immer sehr grün zu dieser Jahreszeit zeigt und auch nicht direkt der Nadelbaum, der wie jedes Jahr geschmückt in der Ecke steht – sondern ein umweltfreundlicheres Weihnachten, das mit wenigen Tipps und Tricks möglich ist.

  • Wieso eine Nordmanntanne aus Skandinavien importieren, wenn es doch hierzulande schöne Alternativen gibt, wie zum Beispiel Fichten und Kiefern? Fragen Sie beim Gärtner oder Förster nach oder suchen Sie nach einer Alternative aus ökologischem Anbau. Eine gute Idee ist auch ein Baum mit Wurzeln, denn dieser kann dann später wieder in den Garten eingepflanzt werden. Aber nur wenn er genug gewässert wurde, während er im Topf stand und danach kühl gelagert wurde und so nicht sofort vom warmen Zimmer in die kalte Natur versetzt wird. Oder wieso nicht sogar einen Weihnachtsbaum ausleihen, so wie es verschiedene Gärtnereien heutzutage anbieten?
  • Baumschmuck muss nicht immer aus Plastik sein! Wieso nicht die Umwelt schonen und den Weihnachtsbaum mit dem dekorieren was die Natur hergibt? Hier können Sie Strohsterne, Zimtstangen, getrocknete Orangenscheiben oder sogar Stoffbänder und Watte benutzen – die zwar nicht in der Natur zu finden sind, aber immer wieder verwertet werden können.
  • Ein Weihnachtsbaum ohne Lichterkette mag schon ziemlich traurig wirken. Wer also eine solche Kette benutzen möchte, der sollte eine energiesparende LED-Variante aussuchen und vor allem nicht Tag und Nacht den Baum hell erleuchten. Hier kann man auch Lichterketten mit Zeitschaltuhr nutzen und so Strom sparen. Echte Kerzen aus Bienenwachs sind eine gute, wenn auch nicht ganz ungefährliche Alternative.
  • Beim Essen kann auch aufgepasst werden. Fleisch, Fisch oder Gemüse aus dem Bioregal gehören auf den Tisch! Und anstatt ein gekauftes Dessert mit Früchten aus fernen Ländern kann das gemeinsame Backen mit regionalen Zutaten zum Highlight des Festtages werden.
  • Wenn es heißt die Geschenke einzupacken, dann nicht wie gewohnt zum bunten Papier greifen, sondern es mal mit alten Zeitungen probieren. Ein schöner Ersatz sind aber auch Spitze, Stoff- und Tapetenreste oder Schleifen.
  • Aber nicht nur die umweltfreundliche Verpackung zählt. Wenn das Geschenk vom anderen Ende der Welt eingeflogen wurde, dann ist der CO2-Ausstoß schon ganz beachtlich. Wieso also nicht regional einkaufen und Dinge schenken die hierzulande hergestellt wurden? Eine gute Idee ist es auch sich Gedanken zu machen ob der Beschenkte das Geschenk überhaupt gebrauchen kann. Denn wenn das hässliche Paar Socken aus Synthetikfasern nicht getragen wird und nur im Müll endet, dann leidet wiederum die Natur.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine schöne Adventszeit une friedvolle Weihnachten!

•	Baumschmuck muss nicht immer aus Plastik sein! Wieso nicht die Umwelt schonen und den Weihnachtsbaum mit dem dekorieren was die Natur hergibt?

• Baumschmuck muss nicht immer aus Plastik sein! Wieso nicht die Umwelt schonen und den Weihnachtsbaum mit dem dekorieren was die Natur hergibt?

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